Sie sind hier:

Grußwort des Bürgermeisters

Ihr Weg zu uns

Das Organisationsteam

Sponsoren

Bildergalerie

Allgemein:

Startseite

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, werte Gäste und Besucher,

Höf und Haid feierte im Jahr 2009 sein 650-jähriges Bestehen. Im Jahre 1359 wurde die erste Ansiedlung Hof Kautz ("Kotz") erwähnt. Es folgten im Jahre 1395 die Höfe Katzenberg ("Koczenberg"), 1553 Laugendorf ("Lauckendorf") und schließlich um das Jahr 1560 Stillerz und Haid.

Bei der Aufstellung des Salbuches von 1712 wird Höf und Haid ("Höffe und Heydt") zum ersten Mal als Einheit gesehen. "Die Fuldarische Höffe, Heydt, Katzenberg, Laugendorf samt dem Stillerzgrund machen miteinander eine Gemeindt, die Heydter Gemeindt oder auch auf Höffen und Höffer Gemeind genannt."

Heute setzt sich der Ortsteil Höf und Haid aus den Weilern Berntal, Dirlosborn, Fuldaische Höfe, Haid, Katzenberg, Kautz, Laugendorf, Steinbruch, Stillerz und Untermühle zusammen. Durch diese zehn Weiler mit einer gesamten Größe von 725 ha und 349 Einwohner ist Höf und Haid eine der größten Streusiedlungen im Landkreis Fulda.

Auf der alten Handels- und Heeresstraße, die von Frankfurt am Main über den Distelrasen und Kautz nach Leipzig führte sind viele Händler, Kaufleute, Postkutschen und bekannte Persönlichkeiten unter anderem Karl der Große und Napoleon gezogen. Ein kleines Zubrot hatten die Anwohner der alten Handels- und Heeresstraße durch Bewirtung und Übernachtung der Reisenden. Es wurden Pferdegespanne ausgwechselt und Vorspann geleistet, Reparaturen durchgeführt und sonstige Dienstleistungen erbracht.

In den vergangen 650 Jahren hat sich das Gemeindebild immer wieder verändert. So wurde im Jahre 1826 das erste Schulhaus erbaut; das heutige Nebengebäude des Dorfgemeinschaftshauses. Ein neues Schulgebäude wurde im Jahre 1907 erstellt, das im Jahre 1956 renoviert und erweiterte wurde.

Heute sind diese Gebäude unser Dorfgemeinschaftshaus mit Gastwirtschaft "Zur Waldesruh", das für unsere Gemeinschaft den kulturellen und sozialen Mittelpunkt bildet. Es ist ein gutes Zeichen der Verbundenheit und des Heimatbewusstseins, dass sich zum Anlass unserer 650 Jahrfeier viele Bürger und Bürgerinnen, sowie die Vereine und der Ortsbeirat zusammengefunden haben, dieses Fest zu gestalten.

Wir nahmen dieses Jubiläum zum Anlass, an die Vergangenheit unserer dörflichen Gemeinschaft zu erinnern, aber auch das Selbstbewussthein unseres Ortsteils mit Stolz zu präsentieren.

Ich möchte mich bei allen Helfern und Beteiligten aus den kirchlichen und politischen Gremien, sowie den Mitgliedern des Festausschusses für die hervorragende Zusammenarbeit zum Gelingen unserer Jubiläumstage ganz herzlich bedanken.



Manfred Hepp
Ortsvorsteher